Eine Initiative benötigt einen langen Atem
Während vier Jahren verschrieb sich der VSoS ganz der Initiative «Für einen selektionsfreien Übertritt in die Sek I». Im Rahmen einer Auswertung blickte der Vorstand nun auf diesen langen Weg zurück, der 2022 mit einer Machbarkeitsstudie begann und 2025 in der Unterschriftensammlung für die Initiative in den Kantonen Bern und Zürich mündete. Die Geschichte der Initiative nochmals in Meilensteinen.
August 22: Die Idee einer Volksinitiative zum selektionsfreien Übertritt wird konkret
- Der Vorstand des VSoS möchte aktiver werden, mit einer Volksinitiative das Thema weiterhin präsent halten und den Verein bekannter machen.
- Als allererstes soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden.
Oktober 22: Grünes Licht an der HV
- Die Mitglieder geben die Durchführung der Machbarkeitsstudie in Auftrag.
- Im Oktober 23 soll über die definitive Lancierung einer Initiative entschieden werden.
Dezember 22: Die Arbeitsgruppe startet
- Mit dabei sind Hanspeter Stalder, Katrin Meier, Daniel Wildhaber und Christine Hostettler.
Januar 23: Der Zeitplan zum Initiativprojekt steht
- Als erstes wir die Machbarkeit abgeklärt.
- Es werden Parteien und Verbände um eine allfällige Unterstützung angefragt.
- Weiteres wichtiges Thema ist die Art der Initiative, soll sie als allgemeine Anregung oder als ausgearbeiteter Gesetzesentwurf eingereicht werden?
- Welche Kantone ausser Bern und Zürich könnten wir anfragen, mitzumachen?
- Der Initiativtext wird ausformuliert.
- Die Gestaltung des Initiativbogen für beide Kantone wird in Angriff genommen.
Oktober 23: An der HV wird das das Initiativprojekt vorgestellt
- Es wird einstimmig beschlossen, in den Kantonen Bern und Zürich die Volksinitiativen „Für einen selektionsfreien Übertritt in die Sek I“ in Form einer allgemeinen Anregung zu lancieren.
November 23: Ziele bis Ende 24
- In beiden Kantonen wird je ein Komitee aufgebaut.
- Zudem werden Parteien und Verbände ein zweites Mal um Unterstützung angefragt.
- Die Webseite www.selektionsfrei.ch wird aufgebaut, inklusive Logo, Testimonials, Blogs und Co.
Januar 24: Die Lancierung verschiebt sich
- Der Vorstand beschliesst, mit der Lancierung noch zuzuwarten, zu viel steht auf dem Spiel.
- Neues Ziel ist die Lancierung zu Beginn 2025.
Februar 25: Lancierung der Initiativen
- Die beiden Initiativen erhalten ein grosses mediales Echo.
- Mit unzähligen Sammelaktionen, Präsentationen, Veranstaltungen und Beiträgen in den sozialen Medien werden Unterschriften gesammelt.
August 25: Einreichen der Initiativen
- Leider sind beide Initiativen nicht zustande gekommen.
- Trotzdem wird die Initiative im Kanton Zürich eingereicht, da hier das Überprüfen der Unterschriften der Kanton übernimmt.
- Im Nachhinein zum Glück: Im Kanton Zürich wird aus der nicht zustande gekommenen Volksinitiative automatisch eine Einzelinitiative, welche es nun zu überweisen gilt.
